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Am 31. Dezember 1867 fuhr die erste Eisenbahn zwischen Görlitz und Berlin. Der Plan der Bürgergemeinde, die Bahnstrecke Görlitz-Berlin über Niesky zu führen, konnte damals nicht realisiert werden, obwohl Gemeindevorsteher Martin, Direktor Geller und Fabrikbesitzer Christoph mit diesem Anliegen als Abordnung des Nieskyer Bürgertums bei den zuständigen Ministerien in Berlin vorsprachen.

Auch der Erbauer, Großunternehmer Strußberg, der das Gut Moholz kaufte, war letztlich für den Plan. Doch da war die Strecke mit Umgehung schon genehmigt. Da Horka noch keinen Bahnhof hatte, fuhr ab 1867 ein Postwagen nach Uhsmannsdorf, damit die Nieskyer den Anschluss an die Züge der Berlin-Görlitzer-Eisenbahn erreichen konnten.

Die Strecke Kohlfurt-Falkenberg wurde 1874 in Betrieb genommen. Im Juni 1875 bekam Niesky Bahnanschluss. Dieses Ereignis trieb die Entwicklung des Ortes voran. Die Belegschaft der Maschinenfabrik J. E. Christoph wuchs sprunghaft auf 550 Beschäftige an.

 

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